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Erfahrungsberichte
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Bin ich dazu verdammt, zu Hause hinter der Abschirmung zu sitzen?
Aus einem e-Mail an die Bürgerwelle Schweiz von Eva Brunner
Es ist für mich eine Tatsache, dass ich nichts zum Anziehen kaufen kann, weil in allen Geschäften WLAN oder DECT-Telefone in Betrieb sind. Ich kann nicht in die Stadt gehen, auf den Strassen kreuzen sich Wellen von UMTS. Ich habe Angst, zum Friseur zu gehen wegen der elektrischen Apparate. Überall muss ich flüchten, weil mein Körper rebelliert. So wie es aussieht, bin ich dazu verdammt, zu Hause zu sitzen, hinter der Abschirmung.
Ich habe einen Horror vor jeder ärztlichen Untersuchung. Im Spital sind haufenweise elektrische Geräte. Und jedes Mal schaltet sich mein Fluchttrieb ein. Mein Körper ist ausgezehrt von Stress, der ständige „Brummton“ trägt das Seine dazu bei. Nach der Operation sollte ich zur Kur. Halte ich es dort aus? In die Ferien traue ich mich nicht, überall sind elektromagnetische Felder.
Und was, wenn es mich während der Operation auf dem Tisch auf einmal zu schütteln anfängt, und entweder zerschneidet man wichtige Nerven, oder man gibt mir falsche Medikamente, weil man sich das nicht erklären kann? Wenn im Zimmer ein Computer eingeschaltet oder in der Nähe WLAN ist, greifen weder Akupunktur noch Hypnose. Was wird in der Narkose passieren? Was, wenn mein Hirn nicht ausschaltet und ich die ganze Operation mitbekomme? Schon einmal ist mir das passiert, dass ich für kurze Zeit während der Operation wach geworden bin: kein Körper, kein Mund zum Schreien oder mich bewegen, aber die Schmerzen sind da... Es ist nun bald 40 Jahre her, aber für mich in der Erinnerung wie gestern. – Ja, ich habe mich in einen Angsthasen verwandelt, aber glauben Sie mir, begründet.
Ich danke jeden Tag Gott und denen, die mir geholfen haben, dass ich jetzt wieder essen und das Essen auch behalten kann. Wenigstens die Grundlage zum Überleben habe ich.
Kommentar der Bürgerwelle Schweiz:
Diese Mitteilung schrieb Frau Brunner am 7. Dezember 2007 in ihrem mit provisorischen Abschirmvorhängen notfallmässig vor Strahlung geschützten Wohnzimmer.
Eva Brunner war durch ein katastrophales Ereignis hochgradig elektrosensibel geworden: Eines Tages hatte plötzlich ein Ausgleichsstrom aus dem Elektrizitätsversorgungsnetz mitten durch ihre Wohnung zu fliessen begonnen. Die Stromstärke war so hoch, dass die Leitungsisolierung schmolz. Durch das von diesem Stromfluss erzeugte magnetische Wechselfeld bekam Frau Brunner Herzrasen und Ohrensausen, fühlte sich wie „gekocht“, sah lauter „Lichtstäbchen“ und fiel in Ohnmacht. Dann begannen andauernde Kopfschmerzen, häufige Herzprobleme und ein „Brummton“ im Ohr. Erst nach Wochen wurde der Fehler entdeckt und behoben. Aber Frau Brunner hatte „den Kontakt zu ihrem eigenen Körper verloren“. Sie empfand keinen Hunger und Durst mehr. Zum Gerippe abgemagert, musste sie sich fortan streng nach Stundenplan zum Essen zwingen.
Seither reagiert Frau Brunner extrem empfindlich auf alle elektromagnetischen Felder und Strahlungen. Die Strahlung der 275 m entfernten GSM-/UMTS-Basisstation spürt sie stark. Auf ihrer Terrasse werden 0.32 V/m [270 µW/m2] gemessen. Im Wohnzimmer waren es vor der Notabschirmung 0.14 V/m [50 µW/m2], im rückwärtigen Schlafzimmer noch 0.03 V/m [2.4 µW/m2]. Doch selbst dieser Wert war für Frau Brunner zu hoch. Sie hatte sich deshalb einen „Abschirm-Baldachin“ aus strahlungsreflektierendem Gewebe um das Bett installiert. – Der gesetzliche Grenzwert erlaubt 5 V/m [66'000 µW/m2]. Er wird „Vorsorgewert“ genannt....
Mit der Notabschirmung im Wohnzimmer konnte sich Eva Brunner nun allmählich etwas erholen. Da die Wohnung ihr Eigentum ist, war an Wegzug nicht zu denken. Ausserdem: wohin hätte sie denn umziehen sollen? – Für die definitive Abschirmung wurde die zum Sendemast orientierte Südfassade aussen mit einer strahlungsreflektierenden Abschirmfarbe gestrichen. Damit sank der Wert im Wohnzimmer auf 0.06 V/m [10 µW/m2], was für Frau Brunner aber noch zu viel war. Erst der Austausch der bestehenden Fenster mit Holzrahmen gegen neue, spezielle Abschirmfenster mit Holz-/Metall-Rahmen brachte eine weitere Senkung auf max. 0.01 V/m [< 0.3 µW/m2]. Die Wirkung war frappant. In der Wohnung kann Eva Brunner jetzt wieder leben. Aber jeden Gang in die „strahlungsverseuchte“ Aussenwelt muss sie sorgfältig planen.
Ende 2009 hatte sie plötzlich wieder massive Schlafstörungen, sogar unter dem Baldachin. Die Messung identifizierte ein dauernd strahlendes DECT-Schnurlostelefon in der Wohnung jenseits des Treppenhauses im oberen Stock. Ein Anstrich mit Abschirmfarbe auf der entsprechenden Schlafzimmerwand brachte wieder Nachtruhe – für wie lange? Was wird das nächste sein?
Unser Leben mit Elektrosmog ein Bericht von T und ihrem Mann D
T meine Frau bekommt Zwischenblutungen von eingeschalteten Handys (genauer vom periodic location update). Seit sie nun ein Unterhemd plus Boxershorts aus Swiss-Shield Wear trägt, kommt dies praktisch nicht mehr vor (nur noch, wenn die Gesamt-Strahlung extrem zu hoch ist).
Bei mir D ist es so, dass ich seit dem Tragen dieser speziellen Unterwäsche endlich normal einkaufen gehen kann, ohne dass ich wegen des Elektrosmogs in Warenhäusern Panikattacken bekomme und hochgradig aggressiv werde.
Falls jemand Kontakt zu uns möchte und über die Schutzkleidung Fragen hat, dürfen sie gerne nach den Kontaktangaben bei der Firma AZG fragen.
R.K. mein Leben mit Funkwellen
2007 Oktober: Im Seminarhaus A.
In der langen schlaflosen Nacht floss wie Strom durch meinen Körper. Während dem folgenden Seminartag bekam ich ungewöhnlich starke Kopfschmerzen, hatte keinen Hunger und das Bedürfnis das Haus schleunigst zu verlassen. Vor dem Nachtessen kroch ich hundeelend ins Bett. Da floss der Strom schon wieder. Ich wollte das Bett verstellen, aber bei der kleinsten Bewegung musste ich mich übergeben. Nach 4 Stunden und endlich umgestellten Bett schlief ich für kurze Zeit aus Erschöpfung ein. In der restlichen Nacht plagte mich ein oberflächlicher, unruhiger Schlaf.
Den folgenden Kurstag erlebte ich wie durch Nebel, alles war weit weg. Als ich einen Akku einstecken wollte, schaute ich nach welche Geräte dort liefen: ein W-Lan Beemer - und ich sass am Vortag genau in dessen Richtstrahl.
Dieses Ereignis brach meine Resistenz gegen Elektromagnetische Funkwellen wie Handy, Mobilfunkantennen, Schnurlos-Telefone und W-Lan (kabelloser Internetzugang). Seitdem gehen die Körperzellen bei geringster Funkwellenstärke auf „Empfang“ und stören den Schlafrhythmus, den Stoffwechsel, die Konzentration und Koordination, wie auch die Psyche.
2007 Nov. – 2008 März: Intensive Aufrüstung mit Antennen für die Fussball-WM 2008
Damit alle Fussballfans die Spiele jederzeit am Handy mitverfolgen konnten, wurden überall Antennen erstellt oder aufgerüstet. Ich verfolgte mit, wie mein Körper immer mehr durcheinander geriet - von organischen Fehlfunktionen und Schmerzen, massiven Schlaf-störungen, bis hin zur tiefsten Depression mit Selbstmordabsichten. Ich lebte nicht mehr, aber funktionierte noch, bis ich aus gesundheitlichen Gründen die Arbeitsstelle und die Wohnung aufgeben musste. Was konnte ich noch verlieren?
In dieser Verzweiflung probierte ich viele Geräte und verschiedene Mittel aus, um eine Linderung zu erreichen. Jedoch mit sehr bescheidenem Erfolg.
2008 April bis Dezember: Meine „Höhle“
In der neuen, funkarmen Wohnung erholte ich mich langsam, doch die ursprüngliche Lebensfreude und Lebenskraft blieben aus. Sobald ich die Wohnung verliess, verspürte ich wieder dieses Unbehagen mit dem starken Bedürfnis zu fliehen – aber wohin? Weiter ging die Suche nach Hilfsmittel, um mich ausserhalb meiner „Höhle“ einigermassen gut bewegen zu können.
2009 Januar bis September: Erneut „on line“
Aus familiären Gründen musste ich die geliebte „Höhle“ verlassen und nochmals umziehen. Am neuen Standort gab es in der Nähe einen Sendemasten, von Nachbarn mehrere Schnurlos-Telefone und W-LAN-Stationen - mit bestem Empfang für meine Zellen, die auf Resonanz gingen. Eine neue Odyssee begann. Ich kämpfte und probierte weitere Hilfen aus, um nicht mehr so tief zu sinken wie im Vorjahr – und war auf dem besten Weg dazu.
2009 September bis Dezember: Abschirmstoff
Eine Kollegin zeigte mir einen Zeitungsausschnitt, in dem Boxershorts aus Abschirmstoff vorgestellt wurden. Aus den vielen Niederlagen heraus war ich sehr skeptisch, ob das funktionieren würde und ob ich das auch noch ausprobieren sollte. Doch die Not war grösser als das logische Denken, nahm Kontakt mit dem Stoffhersteller auf und landete schliesslich beim Kleiderproduzent AZG.
Während fast zwei Jahren hatte ich praktisch keine Nacht mehr durchgeschlafen und bin oft 3-5-mal aufgestanden, um am Morgen komplett zerknittert das Bett zu verlassen, wenn ich es überhaupt noch schaffte. Da war abgeschirmtes Schlafen ein unglaublich angenehmes Erlebnis. Ich schlief tief und fest bis zum Morgengrauen, so wie früher. Nach einer Angewöhnungszeit mit Auf und Ab’s waren die Nächte wieder erholsam. Ermutigt probierte ich auch die Kleider aus.
2010 Januar bis Juli: Neuer Wohnort, neue Kleider, neue Hoffnung
Die Schutzkleider waren eine grosse Erleichterung, aber mein Körper war so sensibilisiert, dass die Zellen beim kleinsten Anstoss von Funkwellen auf Resonanz gingen. Ein weiterer Wohnungswechsel drängte sich auf, um den örtlichen starken EM-Felder auszuweichen.
Neben dem abgeschirmten Schlafen trage ich das „Schutz-Unterhemd“ und meistens auch die langen Pyjamahosen aus Abschirmstoff als Grundausrüstung unter den normalen Kleidern. Der Stoff „Swiss Shield“ hat mir das gegeben, was ich während zweier Jahre suchte. Ein (fast) normales Leben.
Die ehemalige Leistungsfähigkeit ist in greifbare Nähe gerückt. Zu Hause, bei der Arbeit, auf Wanderungen, in der Stadt, im Zug und auf der Strasse schützen mich diese Kleider. Ich habe wieder die Kraft, mehr als 200 km auf der Autobahn ohne Unterbruch zu fahren. Vorher brauchte ich für 150 km drei dringende Pausen mit mindestens zwei starken Kaffees. In den Ferien verkrieche ich mich in meinen Schlafsack. Nötigenfalls dopple ich mit einer zweiten Schicht Abschirmstoff nach, um auch an exponierten Orten gut zu schlafen und die nötige Energie zu haben, um am folgenden Tag so schnell wie möglich wieder zu verschwinden.
Vorerst mache ich keine Versuche mehr, mich ohne Abschirmung den Funkwellen auszusetzen. Die alt bekannten Gefühle von körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen stellen sich leider schnell ein. Da ist mein bester Wille machtlos.
Nach acht Monaten konsequenten Tragens der Schutzkleider halte ich die Funkwellen nach wie vor nur mit Abschirmkleidern aus. Dank ihnen habe ich wieder einen klaren Kopf und bin leistungsfähig – fast so wie vor dem Seminar im Haus A.
Falls jemand Kontakt zu mir möchte, dürfen sie gerne nach den Kontaktangaben bei der Firma AZG fragen.
R.K. / Juli 2010
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Wie versprochen meine Erfahrungen mit dem Swiss Shield Wear Schlafsack:
Ich habe darin besser geschlafen als die Jahre zuvor.
Beim Messen (aaronia HF Detektor II Profi) habe ich eine Reduktion um 5-10 dB festgestellt und es war nur ein reiner Ton zu hören, d.h. keine aufmodulierten Signale. Das Handy hat nicht funktioniert.
Ich bin sehr dankbar für diesen Schlaf-Sack und werde ihn bei Bedarf und Gelegenheit weiter ausprobieren.
Mit Dank und Gruss
U. L. 23.10.2010
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