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Hinweise zu Harmonisierungsprodukten

Können EMF oder E-Smog-Schutzprodukte wie Schutzaufkleber, Cips, Armbänder, Steine, Anhänger, Orgonite, Rosenquarze oder sogenante Harmonisierer vor Elektrosmog schützen?.


Die Frage ist, was ist Elektrosmog? Wie ist die Definition? Denn nur wenn dieser Begriff für ein Produkt klar ist, dann wird auch die Werbung für ein Produkt verständlich und deren mögliche Wirkung. Prinzipiell wäre eigentlich "Elektrosmog" ein technischer Begriff der auch mit Technik einhergeht im Feinstofflichen wäre der Begriff Technoman-tie angebracht. Aber das versteht ja keiner und daher verwenden alle den Begriff Elektrosmog. Elektrosmog wird folgendermassen definiert: Technisch erzeugte künst-liche elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder, die die Umwelt belasten. Diese lassen sich aber durch Harmonisierungs Produkte nicht beeinflus-sen, abschirmen, umwandeln oder dergleichen. Daher gibt es auch keine UMWANDLUNG von ELEKTROSMOG in POSITVE irgendwas.

Stellungnahme des AEB e.V. - von Dr. Claus Scheingraber  


Anfrage zu Elektro-Smog-Schutzprodukten. 


Zuerst mal Grundsätzliches, der Arbeitskreis Elektrobiologie e.V. (AEB) beschäftige sich seit fast 30 Jahren mit Elektro-Smog-Schutzprodukten wie Harmonisierer, Transformer und Konvertern und der sogenannten Übertragung von Quantenenergie. Dabei musste der AEB feststellen, dass in der Mehrzahl der Fälle bei den Anwendern keine Wirkung vorhanden war, manchmal tatsächlich eine positive Wirkung festgestellt werden konnte und leider auch Verschlechterung der gesundheitlichen Situation nach Anwendung der Produkte eintrat! Es stellte sich die Frage, warum ist das so? Das Problem liegt in der Unterschiedlichkeit von Energie, Kraftwirkung und Information! Meist werden die sogenannten E-Smog-Schutzprodukte als Harmonisierungsprodukte bezeichnet, weil die Vertreiber dieser Produkte die Behauptung aufstellen, dass ihre „Chips“ in der Lage sind die biologische Wirkung der elektromagnetischen Strahlung aufzuheben ohne das physikalische Feld selbst zu verändern. Diese E-Smog Schutzprodukte kann man auch als „technische Homöopathie“ bezeichnen, weil nur Informationen übertragen werden, vergleichbar mit der klassischen Homöopathie. Ein durchgebrochener Blinddarm kann nicht mit Homöopathie geheilt werden, weil der Darminhalt in der Bauchhöhle eine tödliche Infektion auslöst. Nur ein chirurgischer Eingriff und eine Antibiotika Therapie kann das Leben des Patienten retten. E-Smog-Schutzprodukte können Ihnen eine gefühlte Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustands vermitteln, geben Ihnen aber keinen wirklichen Schutz gegen physikalische Umweltbelastungen sprich Elektrosmog.   Das große Problem ist leider, dass viele Menschen - leider auch viele Fachleute - den Unterschied zwischen Energie, Kraftwirkung und Information nicht kennen, bzw. nicht verstanden haben. Es gilt die grundsätzliche Aussage, dass Sie mit Information weder die Wirkung von Energie und noch Kraftwirkung auf Ladungsträger aufheben oder löschen können. Dass Mikrowellen Energie übertragen können, kennen wir alle durch den Mikrowellenherd! Ein praktisches Beispiel möge Ihnen das verdeutlichen. Versuchen Sie doch bitte mal mit irgendeinem E-Smog-Schutzprodukte die Wirkung eines Mikrowellenherdes zu neutralisieren. Sie werden kein E-Smog-Schutzprodukte finden, welche das kann! Der Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. sucht neben anderen seit 30 Jahren nach der neutralisierenden Wirkung von E-Smog-Schutzprodukten und hat sie bis heute nicht entdeckt. Sie sehen also, wie unseriös die Behauptung ist, man könne sich mit diesen E-SmogSchutzprodukte nachhaltig vor Elektrosmog schützen. Aber warum verspüren manche, durch E-Smog belastete Personen dann trotzdem eine Besserung ihrer Lebenssituation, warum verschwinden Symptome gelegentlich? Die Elektro- und Feldphysik kann hier für Aufklärung sorgen. Viele Personen glauben, dass bei nicht-ionisierenden Wellen nur die Intensität (Produkt aus elektrischer und magnetischer Feldstärke) ursächlich für die biologischen Wirkung ist. Das ist leider grundlegend falsch! Die Dosis - die biologische Wirkung - ist wiederum das Produkt aus Intensität x Zeit und ist ein Hauptfaktor für die Biobelastung durch elektromagnetische Wellen. Folgende Faktoren, welche ebenfalls einen wichtigen Einfluss auf die biologische Verträglichkeit haben, werden aber bis heute aus wissenschaftlicher Sicht nicht berücksichtigt! 


  • Intensität = Leistungsflussdichte: (W/m²) 
  • Frequenz: (Hz)
  • Wellenlänge: (m, cm, mm) 
  • Frequenzbandbreite: (kHz, MHz)
  • Modulationsform und -art: (gepulst,ungepulst) 
  • Pulsrate: (Hz) 
  • Polarisation: (vertikal –horizontal)  
  • Anstiegsgeschwindigkeit des Signals: (Flankensteilheit) 
  • Eindringtiefe in den Körper: (Absorptionsfähigkeit)
  •  Mischung aus verschiedenen Funk- und Mikrowellentechniken (bei jeder Frequenzmischung bilden sich immer zwei neue Frequenzbänder oberhalb und unterhalb der Differenz der Oszillatorfrequenz mit der Mischfrequenz). 


Wie Sie sehen, sind bis jetzt neben dem Hauptfaktor die Dosis (Intensität x Zeit) 10 weitere Faktoren bekannt, die für die Schädlichkeit einer elektromagnetischen Welle oder eines niederfrequenten Feldes in Frage kommen und wir wissen heute noch nicht, ob wir schon alle Faktoren kennen, die für eine biologische Wirkung verantwortlich sind.  Wenn man mit einem E-Smog-Schutzprodukt eine Informationsübertragung durchführt, kann man auf einige der aufgeführten Faktoren einen modulierenden Einfluss ausüben. Dies kann bei sensibilisierten Menschen tatsächlich zu einer Verbesserung des Wohlbefindens bzw. Abklingen von Symptomen führen. Da aber weder die Kraftwirkung noch die Energie eines Feldes dadurch aufgehoben werden kann, ist die Wirkung eines E-Smog-Schutzproduktes unter Feldeinfluss nur von geringer und meist auch nur von vorübergehender Natur! Ein Vergleich mit der klassischen Homöopathie ist sehr angebracht, denn Dr. Hahnemann, der Entdecker der klassischen Homöopathie schreibt eingangs in seinem Buch Organon, dass die Ursachen einer Erkrankung beseitigt werden müssen, wenn Homöopathie erfolgreich angewendet werden soll.  Wenn also z. B. jemand durch Amalgamfüllungen oder andere Wege eine Quecksilber-Belastung erworben hat, dann hilft es wenig eine hoch-potenzierte Form von Hg zu verabreichen. Wenn überhaupt eine Wirkung eintritt, ist sie nicht von langer Dauer. Hg-Belastungen müssen zuerst aus dem Körper nachweislich (klinisch-chemisch) ausgeleitet sein, dann kann man mit Homöopathie die Quecksilber-Symptomatik erfolgreich zum Abklingen bringen. Auf die „Technische Homöopathie“ übertragen heißt das, dass erst mal die Ursache – das physikalische Feld – beseitigt oder zumindest erheblich reduziert werden muss, bevor mit E-Smog-Schutzprodukten überhaupt ein „Erfolg“ erzielt werden kann! E-Smog-Schutzprodukte haben daher bestenfalls einen „Schmerzpillen-Charakter“, sie verschaffen einem Betroffenen für kurze Zeit Linderung der Beschwerden, bringen im Sinne der Ursachen Beseitigung absolut nichts! Der positive Effekt von E-Smog-Schutzprodukten kann für Betroffene sogar ausgesprochen gefährlich werden, wenn Feldbelastungen scheinbar aufgehoben sind. Die krankmachenden Feldwirkungen sind aber weiterhin vorhanden und der Betroffene merkt die Folgen der Feldbelastung erst dann, wenn eine Erkrankung ausgebrochen ist. Für manche Erkrankungen kommt dann aber eine heilende Therapie oftmals zu spät!


Die Quintessenz der Aussagen kann man folgend zusammenfassen „Wenn die Voraussetzung für die Wirksamkeit eines E-Smog-Schutzproduktes die Eliminierung bzw. die Reduzierung des physikalischen Feldes ist, bedeutet das, dass Harmonisations-Chips unnötig sind, weil nach feldreduzierenden Massnahmen die Beschwerden meist schon von alleine abklingen“.



Arbeitskreis

Elektro-Biologie e.V.